Funktionskatalog
Alles, was die App kann.
49 Funktionen in acht Bereichen. Jede steht mit der Route dabei, unter der sie im Produkt zu finden ist — was hier beschrieben ist, lässt sich dort nachsehen. Angekündigtes steht nicht in dieser Liste.
Flächen & Karten
Alles beginnt beim Stück Land. Teilflächen zeichnen, Schläge bilden, amtliche Karten darüberlegen — auf dem Rechner im Büro und auf dem Telefon im Feld.
9 Funktionen
Die Arbeitskarte des Betriebs. Teilflächen anlegen, zuschneiden und nach Nutzungscode einfärben. Die Legende ist zugleich das Bearbeitungswerkzeug: Farbe und Muster je Kultur ändern sich dort, wo man sie sieht. Start immer im Luftbild, ALKIS-Flurstücke per Schalter darüber.
Ein Arbeitsplatz für Geometrie, an QGIS angelehnt. Stützpunkte fangen, Flächen teilen und verschmelzen, Löcher füllen, einzelne Teile eines Mehrteilers löschen. Alles läuft in einem Bearbeitungspuffer mit eigenem Verlauf — erst „Speichern“ schreibt zurück. Flächen lassen sich in Ebenen ordnen, sperren und ausblenden.
Teilflächen zu Schlägen bündeln, die gemeinsam bewirtschaftet werden. Der Schlag führt seine Teilflächen, seine Fläche und seine Kultur — und ist die Einheit, auf die Befahrungsplanung und Auswertung aufsetzen.
Die Tabelle zu der Karte: jede Teilfläche mit Fläche, Nutzungscode, Kulisse, Schlag und Bewirtschaftungsvermerken. Von hier gehen Shapefile- und PDF-Exporte raus; jeder Flächenname öffnet die Detailansicht, ohne die Seite zu verlassen.
153 amtliche Geodienste aus 15 Bundesländern sowie bundesweite und europäische Quellen — Luftbilder, topografische Karten, Schutzgebiete, Bodenschätzung, Flurstücke. Erst folgenlos ausprobieren, dann per Stern dauerhaft in das Ebenen-Panel jeder Karte übernehmen.
Jede Kartenansicht des Systems an einer Stelle — Flächen, Pacht, Boden, Revier, Anbau. Praktisch, wenn man weiß, wonach man sucht, aber nicht, wo es steht.
Ein Lesezugriff auf die Kulturkarte für Leute ohne Zugang — Nachbar, Lohnunternehmer, Behörde. Der Link läuft ab, und er zeigt bewusst nur unkritische Einfärbungen: Eigentümer, Pachtende, Bodenzahl und Vertragsdaten verlassen den Betrieb nie.
Fotos mit GPS-Position landen am Aufnahmeort auf der Karte und lassen sich einer Teilfläche zuordnen. Dazu Kugelpanoramen, in denen sich Stellen markieren und beschriften lassen. Feldfotos sind eine Ebene, die sich auf jeder Karte des Systems zuschalten lässt.
Einen Kartenausschnitt festhalten und immer wieder auswerten. Gespeichert wird der Bereich, nicht das Ergebnis — beim Öffnen wird mit dem aktuellen Datenstand neu gerechnet.
Boden & Bewertung
Was eine Fläche wert ist, steht in der amtlichen Bodenschätzung. Nemus.One holt sie sich, verschneidet sie mit der eigenen Geometrie und rechnet in Punkten, mit denen sich verhandeln lässt.
3 Funktionen
Lädt die amtliche Bodenschätzung als Objektdaten und verschneidet sie mit Flurstück oder Teilfläche. Ergebnis: flächengewichtete Bodenzahl und Ackerzahl, dazu die Gesamt-Bodenpunkte und jede einzelne Schnittfläche im Nachweis. Gegen das Feldblockkataster geprüft, sodass die beihilfefähige Nutzfläche getrennt ausgewiesen wird. Export als CSV für die Tabellenkalkulation.
Alle berechneten Ergebnisse nebeneinander — welche Fläche hat welche Bodenzahl, wo lohnt der Blick genauer. Die Werte werden zwischengespeichert, damit nicht jede Ansicht den Dienst neu befragt.
Durchspielen, was ein Zuschnitt für die Bodenpunkte bedeutet, bevor er gezeichnet wird. Grundlage für Pachtverhandlungen und für den Pflugtausch.
Pacht, Eigentum & Pflugtausch
Wem gehört was, wer zahlt wem wie viel, und wann läuft es aus. Personen stehen in EINER Liste — der Eigentümer aus dem Pachtvertrag ist derselbe Datensatz wie der Jagdgenosse.
8 Funktionen
Der Flurstücksbestand aus ALKIS: Gemarkung, Flur, Nummer, amtliche Fläche, Eigentumsart. Miteigentum wird vollständig geführt, nicht nur der erstgenannte Eigentümer — sonst fehlen einer Person genau die Flächen, die ihr zusammen mit anderen gehören.
Flurstücke eingefärbt nach Eigentumsart, Eigentümer oder Vertragsstatus. Auf einen Blick, welche Fläche in den nächsten Jahren ausläuft und wo die eigene Bewirtschaftung auf fremdem Grund steht.
Verträge mit Laufzeit, Kündigungsfrist, Pachtzins und den zugehörigen Flurstücken. Preis wahlweise je Hektar, als Gesamtsumme oder je Bodenpunkt. Ein hochgeladenes Vertrags-PDF wird vom KI-Assistenten gelesen und vorausgefüllt.
Die andere Richtung: eigene Flächen, die an andere verpachtet sind — mit denselben Vertragsdaten und denselben Fristen.
Was wann an wen fällig ist, in jährlichem, halbjährlichem oder freiem Takt. Offene und geleistete Zahlungen je Vertrag und je Person.
Der Tausch von Bewirtschaftung zwischen zwei Betrieben, sauber gerechnet. Beide Seiten werden mit ihren Flurstücken erfasst; das System bestimmt zu jeder Seite die Nutzfläche, die flächengewichtete Bodenzahl und Ackerzahl und daraus die Gesamt-Bodenpunkte. Der Ausgleich lässt sich je Bodenpunkt, je Ackerpunkt, pauschal oder gar nicht rechnen — samt Pacht-Äquivalent in Euro und Richtung der Zahlung. Ergebnis als PDF für beide Parteien.
Eigentümer, Pächter und Vertragspartner in einer einzigen Liste. Wird eine Person umbenannt, ziehen alle Verträge mit. Doppelt angelegte Personen erkennt das System und schlägt das Zusammenführen vor — die Entscheidung bleibt beim Nutzer.
Pachtpreise, Laufzeiten und Flächenanteile im Überblick: was zahlt der Betrieb im Schnitt, wo liegt er über dem eigenen Mittel, welche Verträge stehen an.
Anbau & Arbeitsplanung
Von der Fruchtfolge über die Aussaat bis zur Fahrspur auf dem Acker — und zu der Frage, wer das an welchem Tag mit welcher Maschine macht.
7 Funktionen
Die Abfolge der Kulturen je Fläche über die Jahre, mit Prüfung gegen die Anbaupausen. Verstöße werden benannt, nicht nur gezählt — inklusive der Fläche, an der es hängt.
Ein abweichender Nutzungscode je Anbaujahr, der den Standardwert der Teilfläche überschreibt. Als Zeitraum angelegt: eine Streuobstpflanzung über 30 Jahre ist EIN Eintrag, keine 30.
Neun zusammenhängende Ansichten für das Anbaujahr: Kulturen mit ihren Kennwerten, Arbeitsschritte je Kultur, der Maschinenpark, Termine mit Kapazitätsabgleich, ein Kalender, der Tagesplan, die Bestellung von Saatgut und Betriebsmitteln sowie ein Wetterfenster für die Aussaat.
Wie der Schlag gefahren wird. Das System bestimmt die günstigste Fahrtrichtung, wie viele Bahnen beim Wenden übersprungen werden, wie tief das Vorgewende sein muss und welches Wendemanöver überhaupt hineinpasst — Kehrwende, Birnenwende oder Fahnenwende. Gerechnet wird in einer metrischen Ebene, nicht in Grad, weil sonst der Fehler so groß wäre wie das Messergebnis. Ausgewiesen werden Überlappung, Restflächen, schlecht erreichbare Taschen und die Kosten. Der Plan lässt sich abspielen: die Karte zeigt Bahn für Bahn, in welcher Reihenfolge gefahren wird.
Was zu tun ist, mit Frist, Zuständigkeit und Bezug zu Fläche oder Einrichtung. Fotos und Notizen hängen an der Aufgabe, nicht in einem getrennten Ordner.
Zwei Anbaupläne nebeneinander: andere Kulturverteilung, andere Öko-Regelungen, anderes Ergebnis. Der Vergleich benennt den Unterschied in Fläche und Prämie, statt zwei Zahlen nebeneinanderzustellen.
Der Blick über das einzelne Antragsjahr hinaus: wie sich Fruchtfolge, Verpflichtungen und Flächenbestand über mehrere Jahre entwickeln.
Förderung & Auswertung
Der Antrag ist das Ziel, aber die Prüfung davor entscheidet. Nemus.One führt die Regeln der GAP 2023–2027 und der Brandenburger Landesförderung mit und sagt vor der Abgabe, was nicht passt.
4 Funktionen
Basisprämie, Umverteilung, Junglandwirt, die Öko-Regelungen ÖR 1 bis 7 und die ELER-Maßnahmen — je Fläche zugeordnet und in Euro gerechnet. Die Konditionalität (GLÖZ) läuft als Prüfung mit: Verstöße werden nach Schwere unterschieden und der Fläche zugeordnet, an der sie hängen. Sätze und Staffeln kommen aus einer gepflegten Regelbasis, nicht aus fest verdrahteten Zahlen.
Ein Report ist eine benannte Sammlung von Auswertungen: Datensatz, Filter, Gruppierung, Kennzahl, Darstellung. Gespeichert wird die Frage, nie die Antwort — wer einen Nutzungscode ändert, sieht beim nächsten Öffnen den neuen Stand. Vorlagen für den Anfang, CSV-Export für alles Weitere.
Flächenverzeichnis als PDF, Teilflächen als Shapefile, Auswertungen als CSV, Verträge und Pflugtausch-Vereinbarungen als druckfertiges Dokument.
Ein vollständiger Stand des Projekts, festgehalten vor der großen Umstellung. Wenn der neue Zuschnitt doch nicht trägt, kommt der alte zurück.
Forst
Der jüngste Bereich, und der bewusst kleinste. Er verwaltet Waldflächen als eigene Einheiten neben den Ackerflächen — nicht mehr, aber auch nicht weniger.
1 Funktionen
Bestände mit Baumart, Begründungsjahr, Fläche und eigener Geometrie auf der Karte. Kiefer, Eiche, Buche, Mischbestand und die übrigen für Brandenburg typischen Arten sind vorgeschlagen, die Liste ist erweiterbar. Farbe je Bestand frei wählbar, Notizen am Bestand.
Jagd & Revier
Ein vollständiges Revierbuch: Einrichtungen, Ansitze, Strecke, Wildkameras, Drückjagd und die Jagdgenossenschaft — georeferenziert und mit denselben Personen wie die Pacht.
11 Funktionen
Der Einstieg ins Revier: was zuletzt passiert ist, was ansteht, wie die Strecke gegen den Abschussplan steht.
Wildart, Geschlecht, Alter, Gewicht, Ort und Sitz — vom Telefon aus, direkt im Revier. Fotos kommen mit.
Drei Sichten auf dasselbe Revier: die Jagdkarte mit Einrichtungen und Strecke, die Agrar- und Anbaukarte mit dem, was gerade auf den Flächen steht, und die Eigentümerkarte für die Frage, wen man fragen muss.
Kanzeln, Hochsitze, Erdkanzeln, Leitern, Drückjagdstände, Kirrungen, Salzlecken und Kameras mit Position, Zustand und Bauart. Wo im System ein Sitz gewählt wird, geschieht das immer über Karte und Liste zugleich — nie über ein Ausklappmenü, in dem man die Lage nicht sieht.
Wer sitzt wann auf welchem Ansitz. Mit Windabgleich, damit nicht zwei Jäger denselben Wechsel bei falschem Wind vergeblich belegen.
Die Streckenliste über Jahre, Wildarten, Reviere und Sitze ausgewertet. Gruppiert wird nach Jagdjahr von April bis März, nicht nach Kalenderjahr — sonst zerschneidet die Auswertung genau die Periode, die man vergleichen will.
Jedes Konto bekommt eine eigene E-Mail-Adresse, an die Wildkameras ihre Bilder schicken. Der Aufnahmeort wird beim Import am Foto festgeschrieben — wird eine Kamera später umgehängt, wandern die alten Aufnahmen nicht rückwirkend mit. Rot- und Damhirsche lassen sich als Einzeltiere führen und über Jahre verfolgen.
Treiben, Stände, Touren und Einladungen für den Tag. Teilnehmer bekommen einen Link mit ihrem Stand, dazu ein Briefing und die Karte.
Reviergrenzen zeichnen und verwalten, mit Fläche, Farbe und Zuordnung der Flurstücke. Das Revier-Overlay lässt sich auf jeder Karte des Systems zuschalten.
Wer wie viel Fläche einbringt und wie viele Stimmen daraus folgen. Gehört ein Flurstück mehreren, steht der Gemeinschaft nach § 9 BJagdG EINE Stimme zu — drei Miteigentümer mit fünf gemeinsamen Flächen sind ein Stimmrechtsträger, nicht drei. Befriedete Bezirke bleiben außen vor.
Die Fotostrecke des Reviers: Erlegungen mit Bild und Daten, dazu Revierimpressionen und die Schwarzwild-Auswertung als eigener Bereich.
Betrieb & System
Was der Betrieb einmal einstellt und danach nicht mehr anfassen muss — plus die Dinge, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die Daten dem Betrieb gehören.
6 Funktionen
Welche Ebenen das Panel anbietet, in welcher Reihenfolge, unter welchem Namen und in welcher Gruppe — dazu eigene WMS-Dienste und die Auswahl aus dem Katalog. Einmal eingestellt, gilt es für jede Karte im System.
Zugänge anlegen, Rollen vergeben, Jäger für das Revier freischalten. Die Nutzergrenze ergibt sich aus dem Tarif, kann aber je Konto angehoben werden.
Die eingebauten Arten anpassen, eigene ergänzen, Reihenfolge und Farben festlegen. Jede Liste, jede Auswahl und jede Auswertung im System zieht daraus — es gibt nicht mehrere Artenlisten nebeneinander.
Der eigene Vertrag, einsehbar: Tarif, Laufzeit, Rechnungsadresse und vor allem die Nutzung gegen die Grenzen — Zugänge, Hektar, Reviere. Eine Grenze, die man erst beim Anschlagen bemerkt, ist eine Falle.
Kartenkacheln für ein Gebiet vorladen, solange Netz da ist. Im Funkloch bleibt die Karte da, wo sie gebraucht wird.
Der Beratungs-Chat zu Förderfragen, eine Videohilfe und ein direkter Draht für Rückmeldungen aus dem Betrieb.
Am schnellsten sieht man es am eigenen Schlag.
Shapefile hochladen, Bodenanalyse laufen lassen, Ergebnis prüfen. Das dauert keine Viertelstunde.