Agrar

Vom Flurstück
bis zur Fahrspur.

Der größte Bereich des Systems. Flächen zeichnen und einlesen, den Boden amtlich bewerten, Pacht und Pflugtausch führen, das Anbaujahr planen, den Förderantrag prüfen — und am Ende ausrechnen, in welcher Richtung der Schlag gefahren wird.

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Beispiel · Pflugtausch

Zwei Betriebe tauschen. Wer zahlt wem?

Gleich viel Fläche heißt nicht gleich viel Wert. Die Bodenzahl entscheidet — und die steht in der amtlichen Bodenschätzung, nicht im Bauchgefühl. Nemus.One verschneidet beide Seiten mit der Schätzung und rechnet in Bodenpunkten.

Der Ausgleich lässt sich je Bodenpunkt, je Ackerpunkt, pauschal oder gar nicht rechnen. Das Ergebnis geht als PDF an beide Parteien — mit jeder Schnittfläche im Nachweis.

Beispielrechnung eines Pflugtauschs
Seite Nutzfläche Ø Bodenzahl Bodenpunkte
Betrieb A gibt18,40 ha52956,8
Betrieb B gibt19,10 ha44840,4
Differenz−0,70 ha+8+116,4
Ergebnis: Betrieb A gibt zwar weniger Hektar, aber den besseren Boden. Bei 8 € je Bodenpunkt und Jahr erhält A einen Ausgleich von 931 € pro Jahr — obwohl A auf dem Papier die kleinere Fläche abgibt.

Beispielzahlen. Die echten Werte kommen aus der Bodenschätzung der jeweiligen Flurstücke.

Flächen & Karten

Alles beginnt beim Stück Land. Teilflächen zeichnen, Schläge bilden, amtliche Karten darüberlegen — auf dem Rechner im Büro und auf dem Telefon im Feld.

Flächenkarte

/karte

Die Arbeitskarte des Betriebs. Teilflächen anlegen, zuschneiden und nach Nutzungscode einfärben. Die Legende ist zugleich das Bearbeitungswerkzeug: Farbe und Muster je Kultur ändern sich dort, wo man sie sieht. Start immer im Luftbild, ALKIS-Flurstücke per Schalter darüber.

ZeichnenNutzungscodesLuftbild

Flächen-Editor

/flaechen-editor

Ein Arbeitsplatz für Geometrie, an QGIS angelehnt. Stützpunkte fangen, Flächen teilen und verschmelzen, Löcher füllen, einzelne Teile eines Mehrteilers löschen. Alles läuft in einem Bearbeitungspuffer mit eigenem Verlauf — erst „Speichern“ schreibt zurück. Flächen lassen sich in Ebenen ordnen, sperren und ausblenden.

SnappingEbenenUndo

Schläge

/schlaege

Teilflächen zu Schlägen bündeln, die gemeinsam bewirtschaftet werden. Der Schlag führt seine Teilflächen, seine Fläche und seine Kultur — und ist die Einheit, auf die Befahrungsplanung und Auswertung aufsetzen.

Gruppierung

Flächen & Nutzungscodes

/flaechen-uebersicht

Die Tabelle zu der Karte: jede Teilfläche mit Fläche, Nutzungscode, Kulisse, Schlag und Bewirtschaftungsvermerken. Von hier gehen Shapefile- und PDF-Exporte raus; jeder Flächenname öffnet die Detailansicht, ohne die Seite zu verlassen.

TabelleShapefilePDF

Karten-Katalog

/karten-katalog

153 amtliche Geodienste aus 15 Bundesländern sowie bundesweite und europäische Quellen — Luftbilder, topografische Karten, Schutzgebiete, Bodenschätzung, Flurstücke. Erst folgenlos ausprobieren, dann per Stern dauerhaft in das Ebenen-Panel jeder Karte übernehmen.

WMSWFSALKIS

Alle Karten

/karten-uebersicht

Jede Kartenansicht des Systems an einer Stelle — Flächen, Pacht, Boden, Revier, Anbau. Praktisch, wenn man weiß, wonach man sucht, aber nicht, wo es steht.

Geteilte Karten

/geteilte-karten

Ein Lesezugriff auf die Kulturkarte für Leute ohne Zugang — Nachbar, Lohnunternehmer, Behörde. Der Link läuft ab, und er zeigt bewusst nur unkritische Einfärbungen: Eigentümer, Pachtende, Bodenzahl und Vertragsdaten verlassen den Betrieb nie.

Ablaufdatum

Feldfotos & 360°-Panoramen

/feldfotos

Fotos mit GPS-Position landen am Aufnahmeort auf der Karte und lassen sich einer Teilfläche zuordnen. Dazu Kugelpanoramen, in denen sich Stellen markieren und beschriften lassen. Feldfotos sind eine Ebene, die sich auf jeder Karte des Systems zuschalten lässt.

GPS360°Annotationen

Detail-Analyse

/detail-analyse

Einen Kartenausschnitt festhalten und immer wieder auswerten. Gespeichert wird der Bereich, nicht das Ergebnis — beim Öffnen wird mit dem aktuellen Datenstand neu gerechnet.

Boden & Bewertung

Was eine Fläche wert ist, steht in der amtlichen Bodenschätzung. Nemus.One holt sie sich, verschneidet sie mit der eigenen Geometrie und rechnet in Punkten, mit denen sich verhandeln lässt.

Bodenanalyse

/bodenanalyse

Lädt die amtliche Bodenschätzung als Objektdaten und verschneidet sie mit Flurstück oder Teilfläche. Ergebnis: flächengewichtete Bodenzahl und Ackerzahl, dazu die Gesamt-Bodenpunkte und jede einzelne Schnittfläche im Nachweis. Gegen das Feldblockkataster geprüft, sodass die beihilfefähige Nutzfläche getrennt ausgewiesen wird. Export als CSV für die Tabellenkalkulation.

BodenzahlAckerzahlFeldblock

Bodenanalyse-Übersicht

/bodenanalyse-uebersicht

Alle berechneten Ergebnisse nebeneinander — welche Fläche hat welche Bodenzahl, wo lohnt der Blick genauer. Die Werte werden zwischengespeichert, damit nicht jede Ansicht den Dienst neu befragt.

Boden-Szenarien

/bodenanalyse/szenario

Durchspielen, was ein Zuschnitt für die Bodenpunkte bedeutet, bevor er gezeichnet wird. Grundlage für Pachtverhandlungen und für den Pflugtausch.

Pacht, Eigentum & Pflugtausch

Wem gehört was, wer zahlt wem wie viel, und wann läuft es aus. Personen stehen in EINER Liste — der Eigentümer aus dem Pachtvertrag ist derselbe Datensatz wie der Jagdgenosse.

Flurstücke

/pacht/liste

Der Flurstücksbestand aus ALKIS: Gemarkung, Flur, Nummer, amtliche Fläche, Eigentumsart. Miteigentum wird vollständig geführt, nicht nur der erstgenannte Eigentümer — sonst fehlen einer Person genau die Flächen, die ihr zusammen mit anderen gehören.

ALKISMiteigentum

Pacht-Karte

/pacht/flurstuecke

Flurstücke eingefärbt nach Eigentumsart, Eigentümer oder Vertragsstatus. Auf einen Blick, welche Fläche in den nächsten Jahren ausläuft und wo die eigene Bewirtschaftung auf fremdem Grund steht.

Vertragsstatus

Pachtverträge

/pacht/vertraege

Verträge mit Laufzeit, Kündigungsfrist, Pachtzins und den zugehörigen Flurstücken. Preis wahlweise je Hektar, als Gesamtsumme oder je Bodenpunkt. Ein hochgeladenes Vertrags-PDF wird vom KI-Assistenten gelesen und vorausgefüllt.

PDFKündigungsfristen

Verpachtung

/pacht/verpachtung

Die andere Richtung: eigene Flächen, die an andere verpachtet sind — mit denselben Vertragsdaten und denselben Fristen.

Pachtzahlungen

/pachtzahlungen

Was wann an wen fällig ist, in jährlichem, halbjährlichem oder freiem Takt. Offene und geleistete Zahlungen je Vertrag und je Person.

Pflugtausch

/pflugtausch

Der Tausch von Bewirtschaftung zwischen zwei Betrieben, sauber gerechnet. Beide Seiten werden mit ihren Flurstücken erfasst; das System bestimmt zu jeder Seite die Nutzfläche, die flächengewichtete Bodenzahl und Ackerzahl und daraus die Gesamt-Bodenpunkte. Der Ausgleich lässt sich je Bodenpunkt, je Ackerpunkt, pauschal oder gar nicht rechnen — samt Pacht-Äquivalent in Euro und Richtung der Zahlung. Ergebnis als PDF für beide Parteien.

BodenpunkteAusgleichPDF

Personen

/pacht/personen

Eigentümer, Pächter und Vertragspartner in einer einzigen Liste. Wird eine Person umbenannt, ziehen alle Verträge mit. Doppelt angelegte Personen erkennt das System und schlägt das Zusammenführen vor — die Entscheidung bleibt beim Nutzer.

Dubletten-Abgleich

Pacht-Analyse

/pacht/analyse

Pachtpreise, Laufzeiten und Flächenanteile im Überblick: was zahlt der Betrieb im Schnitt, wo liegt er über dem eigenen Mittel, welche Verträge stehen an.

Anbau & Arbeitsplanung

Von der Fruchtfolge über die Aussaat bis zur Fahrspur auf dem Acker — und zu der Frage, wer das an welchem Tag mit welcher Maschine macht.

Fruchtfolge

/fruchtfolge

Die Abfolge der Kulturen je Fläche über die Jahre, mit Prüfung gegen die Anbaupausen. Verstöße werden benannt, nicht nur gezählt — inklusive der Fläche, an der es hängt.

Anbaupausen

Jahresplanung

/flaechen-uebersicht

Ein abweichender Nutzungscode je Anbaujahr, der den Standardwert der Teilfläche überschreibt. Als Zeitraum angelegt: eine Streuobstpflanzung über 30 Jahre ist EIN Eintrag, keine 30.

Pflanzplanung

/pflanzplanung

Neun zusammenhängende Ansichten für das Anbaujahr: Kulturen mit ihren Kennwerten, Arbeitsschritte je Kultur, der Maschinenpark, Termine mit Kapazitätsabgleich, ein Kalender, der Tagesplan, die Bestellung von Saatgut und Betriebsmitteln sowie ein Wetterfenster für die Aussaat.

MaschinenKapazitätWetter

Befahrungsplanung

/befahrung

Wie der Schlag gefahren wird. Das System bestimmt die günstigste Fahrtrichtung, wie viele Bahnen beim Wenden übersprungen werden, wie tief das Vorgewende sein muss und welches Wendemanöver überhaupt hineinpasst — Kehrwende, Birnenwende oder Fahnenwende. Gerechnet wird in einer metrischen Ebene, nicht in Grad, weil sonst der Fehler so groß wäre wie das Messergebnis. Ausgewiesen werden Überlappung, Restflächen, schlecht erreichbare Taschen und die Kosten. Der Plan lässt sich abspielen: die Karte zeigt Bahn für Bahn, in welcher Reihenfolge gefahren wird.

VorgewendeWendetypenÜberlappung

Aufgaben

/aufgaben

Was zu tun ist, mit Frist, Zuständigkeit und Bezug zu Fläche oder Einrichtung. Fotos und Notizen hängen an der Aufgabe, nicht in einem getrennten Ordner.

Szenarien

/szenarien

Zwei Anbaupläne nebeneinander: andere Kulturverteilung, andere Öko-Regelungen, anderes Ergebnis. Der Vergleich benennt den Unterschied in Fläche und Prämie, statt zwei Zahlen nebeneinanderzustellen.

Mehrjahresplanung

/mehrjahresplanung

Der Blick über das einzelne Antragsjahr hinaus: wie sich Fruchtfolge, Verpflichtungen und Flächenbestand über mehrere Jahre entwickeln.

Förderung & Auswertung

Der Antrag ist das Ziel, aber die Prüfung davor entscheidet. Nemus.One führt die Regeln der GAP 2023–2027 und der Brandenburger Landesförderung mit und sagt vor der Abgabe, was nicht passt.

Förderung & Erträge

/foerderung

Basisprämie, Umverteilung, Junglandwirt, die Öko-Regelungen ÖR 1 bis 7 und die ELER-Maßnahmen — je Fläche zugeordnet und in Euro gerechnet. Die Konditionalität (GLÖZ) läuft als Prüfung mit: Verstöße werden nach Schwere unterschieden und der Fläche zugeordnet, an der sie hängen. Sätze und Staffeln kommen aus einer gepflegten Regelbasis, nicht aus fest verdrahteten Zahlen.

GAP 2023–2027Öko-RegelungenGLÖZ

Auswertungen

/bi

Ein Report ist eine benannte Sammlung von Auswertungen: Datensatz, Filter, Gruppierung, Kennzahl, Darstellung. Gespeichert wird die Frage, nie die Antwort — wer einen Nutzungscode ändert, sieht beim nächsten Öffnen den neuen Stand. Vorlagen für den Anfang, CSV-Export für alles Weitere.

CSVVorlagen

Antrags-PDF & Exporte

/flaechen-uebersicht

Flächenverzeichnis als PDF, Teilflächen als Shapefile, Auswertungen als CSV, Verträge und Pflugtausch-Vereinbarungen als druckfertiges Dokument.

Sicherungspunkte

/einstellungen/snapshots

Ein vollständiger Stand des Projekts, festgehalten vor der großen Umstellung. Wenn der neue Zuschnitt doch nicht trägt, kommt der alte zurück.

Auf dem eigenen Betrieb ausprobieren.

31 Funktionen, 30 Tage, keine Zahlungsdaten.

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